Impfung bei Jugendlichen

Liebe Schülerinnen und Schüler,

 

wir stehen hinter den Empfehlung der STIKO und halten die anfängliche Zurückhaltung bezüglich der Impfempfehlung bei Jugendlichen zwischen 12-15 Jahren für richtig.

 

Augrund wissenschaftlichen Daten insb. aus den USA haben sich seit dem 16.08.2021 die offiziellen Empfehlungen geändert, sodass wir jetzt uneingeschränkt auch Jugendliche ab 12 Jahren impfen.

 

Wir halten es für eine Katastrophe, was Euch in der Pandemie angetan wurde. Deutschland ist ein Solidarstaat, in dem die Stärkeren die Schwächeren schützen und das ist gut so. In dieser Krise seid Ihr die Starken, weil Euch das Virus kaum etwas anhaben kann. Um die Schwächeren zu schützen, musstet Ihr viel über Euch ergehen lassen. Ihr habt damit bezahlt, dass Ihr Eure Freunde nicht treffen konntet, nicht zum Sport oder zur Musik gehen, an keinem Gemeinschaftsunterricht teilnehmen konntet uvm.

Dass Ihr nun auch bei den mit den Impfungen einhergehenden Freiheiten am längsten warten müsst, ist der - hoffentlich abschließende - Höhepunkt.

 

Herzliche Grüße,

 

Euer Team der Praxis Münsterstraße

 

 

-- Wissenschaftliche Daten aus den USA und Isreal:
In der Altersgruppe der 12- bis 17-jährigen männlichen Impflinge sei mit einer Häufigkeit von bis zu 70 pro 1.000.000 mit einer (Peri)myokarditis als Komplikation bei vollständig Geimpften zu rechnen. Gleichzeitig würden in dieser Altersgruppe 2 Todesfälle und 71 Intensivbehandlungen aufgrund von Covid-19 sowie 5.700 Sars-CoV-2-Infektionen verhindert. Bei weiblichen Impflingen liege die (Peri)myokarditis-Häufigkeit bei rund 10 pro 1.000.000 Geimpften bei Verhinderung eines Todesfalls und von 38 Intensivbehandlungen aufgrund von Covid-19 sowie 8.500 Sars-CoV-2-Infektionen.